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Marseilles Mbia nach einer verpassten Chance.
Über 80 Minuten lang konnte «OM» am Samstag zuhause gegen Toulouse in Überzahl antreten. Trotzdem gingen zuerst die Gäste in Führung, ehe der Brasilianer Brandão dem Team von Didier Deschamps wenigstens einen Punkt rettete.
«Wir hatten die Chancen, haben sie aber nicht ausgenutzt. Ich kann meinen Spielern keinen Vorwurf machen. Was gefehlt hat, ist einzig der Siegtreffer», sagte der Trainer nach dem Spiel.
Druck in der Liga und Champions League
Trotzdem weiss auch Deschamps, dass nur gute Resultate in Marseille Ruhe bringen - etwas, was rund um den skandalträchtigen und heissgeliebten Verein sowieso die Ausnahme ist. Sieben Punkte beträgt mittlerweile der Rückstand auf Leader Bordeaux. Auch wenn «OM» noch ein Nachtrags-Spiel auszutragen hat, melden sich bereits kritische Stimmen im mit Titelambitionen gestarteten Klub.
In der Champions League hat der letztjährige Tabellenzweite der Ligue 1 nach zwei Niederlagen gegen Milan und Madrid zwar gegen den FC Zürich den ersten Sieg eingefahren, dennoch steht Marseille auch im Rückspiel am Dienstag unter Siegzwang, will es noch um den zweiten Gruppenrang mitreden.
Ohne Lucho Gonzalez gegen den FCZ
Erschwerend kommt für den beliebtesten Verein Frankreichs hinzu, dass er höchstwahrschienlich auf den teuersten Neuzugang verzichten muss. Spielmacher Lucho Gonzalez, vor der Saison für rund 30 Millionen Franken aus Porto verpflichtet, erlitt im Spiel gegen Toulouse eine Fussgelenksverletzung. Der immer besser in Schwung gekommene Argentinier wird wohl mindestens für das Spiel gegen den FCZ ausfallen.
Prickelnde Atmosphäre garantiert
Verlassen können sich die Spieler in Marseille auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans. Über 60'000 Plätze bietet das «Stade Vélodrome». Das Stadion gilt dank seiner temperamentvollen Fans als eines der stimmungsvollsten ganz Europas.
(koem)







