Wer gewinnt das 6. Kräftemessen: Andreas Seppi (l.) oder Roger Federer?(© Reuters)

Wer gewinnt das 6. Kräftemessen: Andreas Seppi (l.) oder Roger Federer?

5 Mal spielten Roger Federer und Andreas Seppi (ATP 51) bisher gegeneinander. Das Resultat war immer das Gleiche: Der Schweizer setzte sich in sämtlichen Duellen durch. Dabei gab die Weltnummer 1 noch keinen einzigen Satz an den Südtiroler ab.

Allein dreimal standen sich die beiden in dieser Saison gegenüber. Zuletzt setzte sich der Baselbieter in Monte Carlo in der zweiten Runde mit 6:4 und 6:4 durch.

Seppi: Aggressiv aber unkonstant

Trotzdem hat Federer vor seinem 25-jährigen Kontrahenten Respekt. Seppi habe eine starke Vorhand, könne von der Grundlinie aus enormen Druck machen, sagt der Basel-Titelverteidiger. Dabei übertreibt es der Italiner aber bisweilen mit dem Risiko, was sich in der viel zu hohen Fehlerquote niederschlägt.

So wechseln sich bei Seppi normalerweise schöne Winner in allzu hoher Regelmässigkeit mit unnötigen Punktverlusten ab. Dass er es gerade in Basel schafft, gegen den bei gegnerischen Fehlern gnadenlos zuschlagenden Federer erstmals zu bestehen, mag bezweifelt werden.

Wawrinka gegen Ljubicic gefordert

Zu seiner Erstrundenpartie startet am Mittwochabend Stanisals Wawrinka. Der 24-jährige Lausanner (ATP 21) hat mit Ivan Ljubicic (ATP 25) einen äusserst schwierigen Startgegner zugelost bekommen. In bislang 4 Direktduellen behielt der 30-jährige Kroate dreimal die Oberhand. Hoffnung dürfte Wawrinka aus dem letzten Zusammentreffen in Doha 2008 schöpfen, wo er Ljubicic in zwei Sätzen niederringen konnte.
(koem)