Inters Cambiasso im Duell mit Kiew-Keeper Bogush.(© reuters)

Inters Cambiasso im Duell mit Kiew-Keeper Bogush.

Seit acht Spielen hat Inter Mailand in der Champions League nicht mehr gewonnen. Diese schwarze Serie muss in Kiew enden, sonst ist das Out nach der Vorrunde wohl kaum noch abzuwenden. Schafft Inter in der Ukraine keinen Sieg, bleiben die Mailänder am Tabellenende der Gruppe F.

«Wir werden uns nicht aus der Ruhe bringen lassen», versichert Trainer José Mourinho, der einige Verletzte zu beklagen hat. Wesley Sneijder fällt aus, Mario Balotelli, Thiago Motta und Sulley Muntari sind angeschlagen. In der zweiten Partie der Gruppe steht Barcelona der schwere Gang ins russische Kasan bevor. Das Hinspiel hat «Barça» gegen die Russen 1:2 verloren.

Gruppe E: Viel Druck für Liverpool

Ebenfalls mit dem Rücken zur Wand steht der FC Liverpool. Sechs der letzten sieben Pflichtspiele haben die «Reds» verloren. Gemäss englischen Medienberichten hangelt sich Coach Rafael Benitez von Ultimatum zu Ultimatum. Den nächsten «Final» bestreitet der Spanier in Lyon. Für die Niederlage am Samstag bei Fulham (1:3) wurde Benitez verantwortlich gemacht, weil er beim Stande von 1:1 den Torschützen Fernando Torres ausgewechselt hatte.

Gegen Olympique Lyon, das schon bei einem Remis als Achtelfinalist feststeht, wird Benitez seinen angeschlagenen Landsmann vielleicht spielen lassen müssen, weil die Verletztenliste vor der Reise nach Frankreich neun Spieler umfasste. «Ich muss vorsichtig mit Fernando Torres umgehen. Aber ich habe keine anderen Optionen mehr.»

Gruppe G: Stuttgart muss in Sevilla siegen

In der Gruppe G steht der VfB Stuttgart vor der schweren Partie beim bislang verlustpunktlosen Sevilla. Wollen die Schwaben, die den Weg aus der Krise noch nicht vollständig gefunden haben, in der CL überwintern, brauchen sie in Spanien einen Sieg. Im anderen Gruppenspiel will der rumänische Vertreter Unirea Urziceni mit einem zweiten Sieg über die Glasgow Rangers einen grossen Schritt Richtung K.o.-Runde machen.

Gruppe H: Macht Arsenal alles klar?

Arsenal kann sich den Einzug in die Achtelfinals in der Gruppe H mit einem Heimsieg über Alkmaar praktisch sichern. Die Briten waren schon vor zwei Wochen in Holland die klar bessere Mannschaft, mussten sich am Ende aber mit einem 1:1-Remis begnügen. Gewinnt Olympiakos Piräus in Lüttich, sind auch die Griechen schon praktisch durch.