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Alex Frei: Doppeltorschütze in Sofia.
Der FC Basel kämpft derzeit an zwei Fronten: In der Super League haben die «Bebbi» ihren Rückstand auf Leader YB auf sieben Zähler verringert und dürfen nun wieder vom Meistertitel träumen. Und in der Europa League grüsst man in der Gruppe E nach drei Spielen und sechs Punkten von zuoberst, was einer hervorragenden Ausgangslage für das Erreichen der K.o.-Phase gleichkommt.
Ein Sieg ist Pflicht
Am Donnerstag gastiert der ZSKA Sofia in Basel. Vor zwei Wochen hatten die Rot-Blauen die Bulgaren dominiert und mit 2:0 bezwungen. Mit einem erneuten Vollerfolg macht der FCB einen grossen Schritt in Richtung Sechzehntelfinals - zumal am Donnerstag die Verfolger Fulham und AS Roma aufeinandertreffen.
Holen die Basler gegen Sofia drei Punkte, dann würde Basels Vorsprung auf den 3. Rang vor den letzten zwei Spieltagen mindestens vier Punkte betragen. Mit einer Niederlage würde man sich dagegen die hervorragende Ausgangslage zunichte machen.
ZSKA Sofia in der Krise
Allerdings darf angezweifelt werden, dass der ZSKA Sofia in der aktuellen Verfassung die Basler gefährden kann. Das Team aus der bulgarischen Hauptstadt verlor die beiden letzten Partien in der Meisterschaft und sorgte danach mit der Suspendierung von neun Spielern (vier davon wurden unterdessen wieder begnadigt) wegen Alkohol-Exzessen für Negativ-Schlagzeilen.
Fink: «Das Xamax-Spiel ist wichtiger»
Beim FCB läuft es dagegen derzeit wie am Schnürchen. In der Super League hat man seit neun Spielen nicht mehr verloren. Doch Basels Wiedererstarken bringt auch seine Probleme mit sich. Kommenden Montag trifft die Mannschaft von Thorsten Fink in der Liga auf Xamax. Alles andere als ein Sieg gegen die Neuenburger würde den Titelambitionen am Rheinknie einen herben Dämpfer verleihen.
«Das Xamax-Spiel ist wichtiger. Wir müssen in der Meisterschaft dranbleiben», sagte FCB-Coach Fink entschieden gegenüber der «Basler Zeitung».
Ohne Streller gegen Sofia?
Im Hinblick auf das Heimspiel gegen die Neuenburger erwägt Fink deshalb, den einen oder anderen Spieler in der Europa League zu schonen. So etwa Marco Streller, welcher derzeit zwar in Hochform ist, den aber die Adduktoren zwicken. «Marco könnte zwar am Donnerstag spielen, aber das überlege ich mir ganz genau», so Fink. Er wolle im Hinblick auf den Montag keinesfalls zu viel riskieren.
Neben Streller ist auch Valentin Stocker leicht angeschlagen. Der 20-Jährige beklagt eine Gesässmuskelzerrung, die aber am Abklingen ist.
Ganz sicher nicht zum Einsatz kommen wird David Abraham. Der Argentinier, der wegen einer Tätlichkeit im Spiel gegen GC (3:1) von der Swiss Football League drei Spielsperren aufgebrummt bekommen hat, ist am linken Knöchel verletzt.
Genügend Ersatz-Möglichkeiten
Fink hat ausreichend Alternativen gegen den bulgarischen Vize-Meister: Im Sturm könnte Federico Almerares Streller ersetzen, im Mittelfeld stünden Marco Aratore und Xherdan Shaqiri bereit.
Voraussichtliche Aufstellgungen:
FC Basel: Colomba; Inkoom, Ferati, Cagdas, Chipperfield; Shaqiri, Huggel, Gelabert, Stocker; Frei, Almerares.
CSKA Sofia: Chavdarov; Vidanov, Branekov, Kostadin Stoyanov, Baez; Yanchev, Marquinhos; Ivan Stoyanov, Zehirov, Delev; Michel Platini.
TV-Hinweis: «SF zwei» zeigt die Partie Basel - ZSKA Sofia ab 18.45 Uhr live. Aus dem St.Jakob-Park kommentiert Dani Kern.







