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Die Spieler der Yankees bejubeln den Titelgewinn.

Neun lange Jahre hatten die Fans der New York Yankees auf den 27. Titel in der MLB warten müssen. In der schnelllebigen US-Metropole eine Ewigkeit. Nur die titellosen Perioden von 1963 bis 1976 und von 1979 bis 1995 hatten bisher länger gedauert.

Das Team aus dem «Big Apple» gewann das sechste Spiel in der Best-of-Seven-Serie gegen Titelverteidiger Philadelphia Phillies 7:3 und kam somit zum vierten und entscheidenden Sieg.

Ein neues Stadion für 1,65 Milliarden Franken

Damit es in den 105. World Series endlich wieder klappte, scheute der steinreiche Eigentümer Hank Steinbrenner auch auf diese Saison hin keine Kosten. So wurde für insgesamt 1,65 Milliarden Schweizer Franken ein neues Stadion gebaut. Eine neue Heimat allein sichert aber noch keine Meisterschaft.

Deshalb investierte der Liga-Primus um seinen Manager Brian Cashman nach dem letztjährigen Verpassen der Playoffs auch rund 470 Millionen Franken für die beiden neuen Pitcher C. C. Sabathia und A. J. Burnett sowie Hitter Mark Teixeira. Top-Verdiener im Team bleibt allerdings Alex «A-Rod» Rodriguez. Sein Zehnjahresvertrag bringt dem 34-Jährigen insgesamt 280 Millionen Franken ein.

Die teuersten Gehälter

Die Gehälter der Yankee-Spieler stehen damit in keinem Vergleich zur Liga-Konkurrenz. 210 Millionen Franken streichen die 40 New Yorker-Spieler ein. Das sind rund 60 Millionen mehr als das zweitteuerste Team in der nordamerikanischen Major League Baseball. Klubbesitzer Steinbrenner meinte dazu pragmatisch: «Wir versuchen ein Meisterteam aufs Feld zu schicken. Wenn dazu Geldausgeben notwendig ist, werden wir es tun.»
(dsc)