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Alex Frei traf gegen Sofia erneut zwei Mal.
Dank dem 3:1-Erfolg gegen ZSKA Sofia hat sich der FC Basel im vierten Gruppenspiel bereits den dritten Sieg gesichert. Die einzige Niederlage kassierte der FCB bei Fulham (0:1). Mit 9 Punkten steht die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink kurz vor der Qualifikation für die Sechzehntelfinals.
Wie bereits vor 2 Wochen war Alex Frei auch im Rückspiel gegen Sofia der Mann des Spiels. Der Basler traf auch im St. Jakob-Park doppelt. «Mit dem Spiel können wir nicht zufrieden sein», sagte Frei und meinte damit vor allem die erste halbe Stunde.
Müder Beginn gefolgt von 2 Toren
In der besagten Phase lief beim FCB wenig bis gar nichts. Doch Sofia profitierte von dieser, wie es Trainer Fink nannte, «pomadigen Phase» nicht. Ein Distanzschuss von Marquinhos (27.) war der einsame Hingucker.
Es brauchte ein Quäntchen Glück, damit der FCB ins Spiel kam. Marcos Gelabert fasste sich in der 35. Minute ein Herz und drückte aus 20 Metern ab. Sein Schuss wurde von Benjamin Huggel für Torhüter Zdravko Tschavdarov unhaltbar zum 1:0 abgelenkt. Nur 6 Minuten später wurde Frei im Strafraum leicht angerempelt. Der schlaue Fuchs legte sich hin und bekam, was er wollte: den Elfmeter, den er gleich selber zum 2:0-Halbzeitstand in die Maschen setzte.
«Wichtig fürs Selbstvertrauen»
Nach dem Wechsel war es Sofias Captain Todor Jantschev, der den Gästen mit einem herrlichen Volleytor nach einer Stunde wieder Hoffnung auf einen Punktgewinn zurückbrachte. Es war jedoch erneut die Cleverness von Frei, die diesem Unterfangen jäh ein Ende bereitete. Gekonnt nutzte er einen Stellungsfehler eines Verteidigers zum 3:1 aus.
«Ein Sieg ist immer wichtig fürs Selbstvertrauen», befand Fink, mit dem Ergebnis könne man zufrieden sein. Aber auch er wusste, dass der spielerische Gehalt der Partie dürftig war: «Wir können noch einiges verbessern.»
AS Roma neu Tabellenzweiter
Mit einem 2:1-Heimsieg über Fulham ist die AS Roma in der Basler Gruppe auf den zweiten Rang vorgestossen. Der Rückstand auf den FC Basel beträgt 2 Punkte. In der nächsten Runde vom 3. Dezember treffen sich die beiden Mannschaften im Römer Olimpico zum Direktvergleich.
Fulham erwischte in Rom einen guten Start und ging durch Diomansy Kamara (19.) per Elfmeter in Führung. Eine rote Karte gegen Fulhams Erik Nevland kurz nach dem Seitenwechsel führte zur Wende im Spiel. John Arne Riise und Stefano Okaka Chuka machten mit ihren Toren den 2:1-Sieg für die Roma perfekt.
(jäg)







