Die Amicitia-Spieler beim Time-out.(© keystone)

Amicitia Zürich mit grossen Geldsorgen.

«Die Bilanz ist noch nicht deponiert», betonte VR-Präsident Bruno Oetterli. «Wir sitzen dieses Wochenende zusammen und werden dann entscheiden.» Am Montag würden sie entsprechend informieren. Was gäbe es für Alternativen? «Da will ich nicht vorweg greifen.»

«Sämtliche Löhne sind bezahlt»

Klar ist, dass die AHAG mit grossen Liquiditätsproblemen kämpft. Sämtliche Löhne bis Oktober 2009 sind gemäss Oetterli jedoch bezahlt - auch jene aus der vergangenen Saison. «Es geht primär noch um die Prämien», stellte der VR-Präsident klar. Ob die Spieler künftig mit Lohneinbussen rechnen müssen, soll am Wochenende diskutiert werden.

Team konzentriert sich auf die Champions League

Die Mannschaft, die am Donnerstagabend über die finanzielle Situation orientiert wurde, befindet sich derzeit in Skopje, wo sie am Samstag gegen Vardar Skopje eine wichtige Partie in der Gruppenphase der Champions League bestreitet. Nur mit einem Sieg kann die (kleine) Hoffnung auf die Achtelfinal-Qualifikation gewahrt werden.

Fusion zwischen Amicitia und GC bleibt Ziel

Trotz der Schwierigkeiten bleibt die Fusion zwischen Amicitia Zürich und den Grasshoppers das Ziel. Es soll auch in Zukunft Spitzenhandball in der Saalsporthalle geben. «Wir haben eine Vision», so Oetterli. Im Augenblick sei es aber sehr schwierig, Garantien abzugeben.

Immerhin ist die Nachwuchsabteilung GAN Foxes als selbständiger Verein von den Massnahmen nicht betroffen.
(si/koem)