Albert Bunjakus kometenhafter Aufstieg geht weiter.(© Keystone)

Albert Bunjakus kometenhafter Aufstieg geht weiter.

Viermal hat der knapp 26-jährige Bunjaku in der Bundesliga bisher getroffen, dazu wurden ihm zwei reguläre Treffer aberkannt. Trotzdem überraschte ihn das Aufgebot für die Schweizer Nationalmannscaft: «Ich habe nicht damit gerechnet. Ich freue mich aber nun umso mehr, dass es geklappt hat.»

Aufstieg über Umwege

Mit dem gebürtigen Kosovaren als Schweizer Nationalstürmer hatte noch vor Kurzem kaum jemand gerechnet. Nach drei U21-Einsätzen für die Schweiz schaffte er beim FC Schaffhausen den Durchbruch nicht. Auch bei seiner ersten Auslandstation in Deutschland beim SC Paderborn in der 3. Bundesliga brillierte Bunjaku nur selten. Erst beim Liga-Konkurrenten Rot-Weiss Erfurt ging dem Techniker den Knopf auf.

Mit 9 Toren und 8 Assists in 18 Spielen empfahl er sich im Januar 2008 für den damaligen 2. Bundesligisten Nürnberg, der eben Angelos Charisteas an Leverkusen verloren hatte. Mit seinen zwei Toren im Cup gegen Bayern München fiel er auch Ottmar Hitzfeld ein erstes Mal auf: «Seither habe ich seine Entwicklung stets verfolgt», so der Schweizer Nati-Trainer.

«Es war ein sehr angenehmes Gespräch»

Nach seinem guten Saisonstart in der obersten deutschen Spielklasse sah Hitzfeld den Moment für ein Aufgebot gekommen. Bunjaku: «Ich wurde zuerst von meinem Trainer (Michael Oenning, d. Red.) informiert. Dann hat mich Ottmar Hitzfeld am Donnerstag angerufen und es war ein sehr angenehmes Gespräch. (lacht) Es hat Spass gemacht, mit ihm zu sprechen.»
(koem)