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Stoppen den Angriff der Slowaken gemeinsam: Verteidiger Rafael Diaz und Keeper Martin Gerber.
Nach dem 6:1 über Dänemark konnte die Schweiz auch das zweite Länderspiel der Saison 2009/10 gewinnen. Beim 3:2 über die Slowakei überzeugte die Schweiz zwar nicht spielerisch, zeigte aber eine kämpferisch respektable Leistung.
Schweiz nach Führung zu offensiv
Nach dem verdienten Führungstreffer durch Zugs Duri Camichel auf sehenswerte Vorlage von Thierry Paterlini erhielt Keeper Martin Gerber viel Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Die Schweizer waren plötzlich viel zu offensiv und auch zwei Warnschüsse in Form von slowakischen Alleingängen (Roman Kukumberg) änderten nichts an dieser Tatsache.
Die gerechte Strafe folgte dann 62 Sekunden vor Schluss des Drittels: Rudolf Huna entwischte mit einem langen Pass, bei dem das Schweizer Backpaar John Gobbi/Beat Gerber sehr schlecht stand und liess Gerber keine Chance. «Bis zum 1:0 haben wir sehr gut und einfach gespielt. Dann haben wir wohl gedacht, super, wir führen und haben nachgelassen», fasste Krueger dieses Drittel zusammen.
Highlight des zweiten Drittels und des gesamten Spiels war das 2:1 durch Ivo Rüthemann; ein Powerplay-Treffer, der über mehrere Stationen herauskombiniert wurde. Das Zuspiel von Martin Plüss erreichte den Berner Teamkollegen punktgenau.
Anschluss direkt nach dem 3:1
Als Ryan Gardner in der 47. Minute eine Vorlage des durchgebrochenen Färjestad-Legionärs Severin Blindenbacher verwertete, schien die Partie entschieden. Nur 30 Sekunden später stellte Marcel Hossa aber den alten Abstand wieder her, diesmal nach einem Fehler des nachträglich aufgebotenen Eric Blum, der ansonsten aber eine couragierte Leistung zeigte.
Patrik Bärtschi verpasste aus Idealdistanz den Matchpuck, ehe Gerber, dem die Monate in Russland bisher sicher nicht geschadet haben, den Sieg erneut gegen Kukumberg festhielt. «Ich bin glücklich wie wir reagiert haben und über den gezeigten Einsatz», sagte Ralph Krueger, stellte aber auch klar, «dass wir gewisse Fehler nicht mehr machen dürften.»
Gerber mit Hirnerschütterung
Überschattet wurde die Partie von einem gefährlichen Check von Milan Bartovic. Der Slowake hebelte den Schweizer Verteidiger Beat Gerber in Bandennähe aus. Gerber musste auf dem Eis minutenlang gepflegt und anschliessend mit der Bahre abtransportiert werden. Gemäss einer erste Untersuchung erlitt der SCB-Spieler eine Hirnerschütterung.
(si/fel)






