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Marco Chiudinelli und Roger Federer.
Roger Federer hatte mit dem Russen Jewgeni Korolew keine Mühe und siegte standesgemäss 6:3, 6:2. Federer zeigte seine gewohnten Qualitäten: In den entscheidenden Momenten zeigte er sein bestes Tennis und gewann alle wichtigen Punkte.
Die Breaks realisierte Federer im ersten Satz zum 4:2 und im zweiten Durchgang zum 3:2 und 5:2. Korolew hatte im Prinzip nur eine Chance, im Spiel zu bleiben. Nach Federers erstem Servicedurchbruch hatte der Russe zwei Möglichkeiten zum Re-Break, konnte aber keine verwerten. Danach erfüllte Federer seine Pflicht souverän und brachte das Spiel in 55 Minuten nach Hause.
Chiudinelli locker gegen angeschlagenen Gasquet
Marco Chiudinelli spielte beim 6:1, 6:3 gegen Richard Gasquet (ATP 57) ein starkes Match, profitierte allerdings auch davon, dass der Franzose mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte und beim Service nicht richtig Druck machen konnte. Gasquet vergab bei 0:1 und 1:2 im ersten Satz insgesamt drei Breakmöglichkeiten, fand danach aber nie mehr ins Spiel zurück.
Chiudinellis Exploit wird honoriert. In der Weltrangliste wird der Basler am Montag in den Bereich um Platz 54 vorrücken. Aber es kommt noch besser für Chiudinelli: Weil er durch das Erreichen des Halbfinals in Basel in Paris-Berçy nicht an der Qualifikation teilnehmen kann, erhält der Münchensteiner für das Masters-1000-Turnier in der französischen Metropole einen fixen Startplatz.
Wawrinka verliert trotz Führung
Stanislas Wawrinka hatte Novak Djokovic beim 6:3, 6:7, 2:6 in den beiden ersten Sätzen im Griff. Der erste Durchgang war eine sichere Beute des Schweizers, im zweiten Satz führte der Romand mit Break-Vorsprung 4:3.
Djokovic gelang aber der Ausgleich zum 4:4. In der dramatischen Schlussphase des zweiten Satzes war Wawrinka im Tie-Break beim Stand von 5:5 nur zwei Punkte vom Spielgewinn entfernt, schenkte Djokovic aber mit einem leichten Fehler den Satzball und in letzter Konsequenz den Satzausgleich. Danach war Wawrinkas Widerstand gebrochen.
(fel)






