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Aaraus Topskorer Aco Stojkov.
Bei Schlusslicht Aarau versuchte Martin Andermatt, der vor einem Monat Jeff Saibene als Cheftrainer abgelöst hatte, mit Einzelgesprächen den psychologischen Blockaden auf den Grund zu gehen. Dabei erzielte er offenbar bereits kleine Erfolge: Mit den Unentschieden gegen Sion (0:0) und in Neuenburg (3:3 nach 1:3-Rückstand) punktete der FC Aarau erstmals in dieser Saison in zwei aufeinanderfolgenden Partien.
Die Chance, dass ein drittes, zumindest nicht negatives Erlebnis dazukommt, ist vorhanden. Das seit der Startrunde sieglose Schlusslicht trifft auf den siebtklassierten FC St. Gallen, der sich jedoch zuletzt in Bellinzona warmgeschossen hat (5:0).
Sforza gehen die Spieler aus
Grasshoppers-Trainer Ciriaco Sforza hat eigentlich Grund zur Freude. Die GC-Junioren Charyl Chappuis, Nassim Ben Khalifa und Haris Seferovic sind Stammkräfte der Schweizer U17-Nati, die an der WM in Nigeria derzeit für Furore sorgt und Sforza schwärmen lässt. Gleichzeitig bereiten ihm die Absenzen - besonders jene von Ben Khalifa - Kopfzerbrechen.
Nicht weniger als neun Spieler der Grasshoppers fallen für das wichtige Duell gegen den Vorletzten aus Bellinzona aus. Sicher ist, dass ein GC-Team auf dem Platz stehen wird, das in dieser Zusammensetzung noch nie gespielt hat. Dennoch ist für die Grasshoppers, die zuletzt in St. Gallen und Basel Auswärtsniederlagen kassierten, ein Sieg gegen Bellinzona Pflicht. Dadurch würde Sforzas Team den Abstand auf den Gegner auf beruhigende acht Punkte ausbauen.
Belotti soll freien Fall stoppen
Für Bellinzona beginnt mit der Partie im Letzigrund ein neues Kapitel, nachdem Trainer Marco Schällibaum zurückgetreten ist. Bei den Kanterniederlagen gegen die Young Boys (1:7) und St. Gallen (0:5) hinterliessen die «Granata» einen desolaten Eindruck. Bis zur Verpflichtung des neuen Verantwortlichen, der in der kommenden dreiwöchigen Pause gefunden werden soll, steht der bisherige Assistent Davide Belotti an der Linie.
(si)







