
© reuters
Die Entscheidung für Wolfsburg: Grafite erzielt das 2:1.
Nach dem verhaltenen Saisonstart kommt der Meister immer besser in Fahrt und hat sich mit dem Sieg in Hoffenheim in die Europa-Zone der Tabelle vorgearbeitet. Für Hoffenheim war das 1:2 die erste Heimniederlage der laufenden Saison.
Ausgerechnet Grafite gelang nach 57 Minuten die Entscheidung. Der brasilianische Topskorer stand nach seinem Sonderurlaub zum ersten Mal wieder in der Startformation der «Wölfe». Fünf Minuten davor hatte Misimovic Wolfsburg mit dem 1:1 wieder zurück ins Spiel gebracht, nachdem der Meister ab der 23. Minute und Ibisevic' Kopfballtreffer einem Rückstand hinterher rennen musste.
Bayern-Krise dauert an
Einmal mehr gab es nach Spielschluss in der Allianz-Arena hängende Köpfe und Pfiffe. Zwar hätten sich die Bayern gegen Schalke den Sieg verdient gehabt, doch konnten sie ihr Chancenplus nicht in Tore ummünzen. Van Buyten hatte nach einer halben Stunde zur Bayern-Führung getroffen, Youngster Matip glich jedoch kurz vor der Pause aus. Der 18-Jährige brauchte bei seinem Bundesliga-Debüt nur 43 Minuten bis zum ersten Treffer.
Ein Nachspiel dürfte die Partie für Bayern-Stürmer Toni haben. Der Italiener verliess nach seiner Auswechslung das Stadion vorzeitig, weil er mit dem Entscheid seines Trainers offenbar nicht einverstanden war. «Ich denke, dass das nicht gut für die Mannschaft und für Toni ist. Darüber werden wir reden», kündigte van Gaal Konsequenzen an.
Mainz weiter im Aufwind
Neben Wolfsburg ist auch Mainz in der Tabelle an den Bayern vorbeigezogen. Der Aufsteiger setzte seine erfolgreiche Serie fort und besiegte mit dem fünften Heimsieg in Folge Nürnberg mit 1:0. Die Nürnberger hatten zwar mehr vom Spiel, waren aber im Abschluss mit Neo-Nationalspieler Bunjaku (sah Gelb wegen einer Schwalbe) zu harmlos.
Stuttgart wartet weiter
Nach dem Auftritt in Gladbach sind die Stuttgarter nunmehr seit 9 Spielen sieglos. Dass es trotzdem Punkte gab, hatte das Team von Trainer Babbel in erster Linie dem Versagen der gegnerischen Stürmer zu verdanken. Zwar traf Stuttgarts Kuzmanovic mit einem strammen Schuss in der 73. Minute den Innenpfosten, ansonsten war aber der Auftritt der Schwaben beim 0:0 alles andere als eine Augenweide.
Freiburg im Glück
92 Minuten waren in Bochum gespielt, als Reisinger der glückhafte 2:1-Siegtreffer für Freiburg gelang. Die zweite Niederlage für Koller-Nachfolger Herrlich in Bochum war deshalb besonders ärgerlich, weil Bochum sich den Punkt mit einer kämpferischen Leistung verdient gehabt hätte.
(gon)





