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Sorgte für den Schweizer Lichtblick: Hnat Domenichelli.
In einer kampfbetonten Partie geriet die Schweiz während einer Strafe gegen Marc Reichert früh in Rückstand. In der Folge tat sich die Nati im Startabschnitt schwer, Chancen zu kreieren. Das Schiedsrichter-Gespann verhängte viele Strafen, Spielfluss kam selten auf.
Starkes Mitteldrittel, aber keine Tore
Im Mitteldrittel steigerte sich die Nati markant und erspielte sich ein deutliches Chancenplus. Die Schweizer Stürmer vermochten aber David Leggio auch bei besten Einschussmöglichkeiten nicht zu bezwingen.
Obwohl Aufwand und Ertrag in dieser Spielphase in keinem Verhältnis standen, war Ralph Krueger zufrieden: «Das zweite Drittel war etwas vom Besten, was wir in einem Vorbereitungsturnier gezeigt haben. Wir haben auch sehr viele Zweikämpfe gewonnen und das muss man tun, wenn man gegen Nordamerikaner eine Chance haben will.»
Ausgleich kurz vor Schluss
Im Schlussabschnitt brach Neo-Schweizer Hnat Domenichelli den Bann, indem er alleine vor dem Keeper der Amerikaner souverän verwertete. Als Ryan Gardner nur 2 Minuten später zum 2:1 traf, war die Schweiz dem Sieg nahe. Hedlund rettete die USA 4 Minuten vor Schluss jedoch in die Overtime.
Dort konnte beide Teams für keine Torgefahr mehr sorgen. Im Penaltyschiessen zeigten die Nordamerikaner ihre Gefährlichkeit. Alle drei US-Schützen verwerteten, während für die Schweiz einzig Domenichelli traf.
Am Sonntag schliesst die Schweiz den Deutschland-Cup mit der Partie gegen den Gastgeber ab.
Entwarnung bei Beat Gerber
Beat Gerber hat sich im Spiel gegen die Slowakei weniger schlimm verletzt als befürchtet. Dem SCB-Verteidiger, der am Freitag nach einem Zusammenprall mit Milan Bartovic auf der Bahre abtransportiert werden musste, geht es ziemlich gut. Gerber hatte die Nacht zur Beobachtung im Spital verbracht, konnte dieses aber am Samstag Vormittag verlassen. Wegen seiner Hirnerschütterung muss er voraussichtlich einige Tage pausieren, ehe er das Training wieder aufnehmen kann.
(si/fel)







