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Shakehands zwischen der Nummer 1 und 3 der Welt: Djokovic gratuliert Federer zum Sieg im Halbfinal der US Open.
Die Hürde auf dem Weg zum vierten Triumph bei seinem Heimturnier in Basel ist für Roger Federer jedoch hoch. Mit Novak Djokovic wartet ein Kontrahent auf ihn, der in der vergangenen Woche durch seinen unbändigen Siegeswillen überzeugte und sich in den kritischen Momenten des Spiels am stärksten präsentierte. Dies mussten Stanislas Wawrinka im Viertel- und Radek Stepanek im Halbfinal schmerzlich erfahren.
Ausgeglichene Bilanz 2009
Viermal haben Federer und Djokovic in diesem Jahr gegeneinander gespielt. Stets waren die Partien ausgeglichen. Beide setzten sich zweimal durch, wobei Federer die letzten beiden Duelle in Cincinnati und im Halbfinal der US Open für sich entscheiden konnte.
«Vielleicht ist es ein Vorteil, dass ich in den vergangenen Tagen weniger lange auf dem Platz stand», sagte Federer nach dem Halbfinal-Sieg über Jugendfreund Marco Chiudinelli. Anders als der Serbe liess sich Federer den Aufschlag in Basel noch nie abnehmen und setzte sich stets in zwei Sätzen durch.
Djokovic: «Hoffe, dass ich fresh und ready bin!»
Die über 9000 Zuschauer in der St. Jakobshalle dürfen sich auf einen Final freuen, der von der Affiche her gerade so gut ein Grand-Slam-Endspiel hergeben würde. Djokovic, der Entertainer der ATP-Tour schlechthin, versuchte am Tag vor dem grossen Spiel, beim Publikum schonmal zu punkten. Im Interview mit Heinz Günthardt packte der Serbe unerwartet sein Deutsch aus.
«Ich hoffe, das Publikum war satisfied. Es war eine unglaubliche Woche und ich hoffe, dass ich am Sonntag sehr fresh und ... äh... sehr ready bin», versuchte Djokovic die Herzen des Basler Tennispublikums zu erobern. Illusionen macht er sich keine. Die Zuschauer werden heute Sonntag wie eine Mauer hinter «ihrer» Weltnummer 1 stehen. Sie alle wollen miterleben, wie sich der 28-Jährige aus Münchenstein einen weiteren Rekord sichert: Den vierten Turniersieg in Basel in Folge.







