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Wohin führt der Weg von Sbisa?
Am Sonntag wurde der steile Aufstieg von Luca Sbisa abrupt gebremst. Anaheim-Coach Randy Carlyle gab bekannt, dass der 19-jährige Schweizer zum Junioren-Team Lethbridge Hurricanes in die WHL versetzt wird. Dies bedeutet für den Schweizer wohl das frühzeitige Ende der NHL-Saison. Eine Rückkehr in die weltbeste Liga ist aufgrund des Reglements nicht möglich, solange Lethbridge in der Meisterschaft mit dabei ist.
Option Schweden geprüft
Deshalb haben Sbisa und sein Agent Andy Rufener auch einen vorübergehenden Transfer nach Europa in Betracht gezogen. Rufener bestätigte, dass die Option Europa geprüft wurde: «Luca steht erst am Anfang seiner Karriere. Wir wollen ihn keinen unnötigen Belastungen aussetzen. Klar war, dass in Europa nur Schweden in Frage kam.»
«Für Luca ist die WHL besser»
Sbisa und sein Agent haben sich nun aber gegen Europa und für die WHL entschieden. «Die Option Schweden liess sich nicht verwirklichen», erklärte Rufener. «Wir denken es ist für die spielerische und persönliche Entwicklung von Luca besser, wenn er in der WHL bleibt.»
Ob der 19-jährige Zuger jedoch bei Lethbridge spielen wird, ist noch unklar. Ein Wechsel zu einem Spitzenteam der WHL wäre für Sbisa eine grössere Herausforderung und würde ihn mehr fordern. Die Hurricanes haben nach 16 Spielen nur 12 Punkte erobert und stehen auf dem zweitletzten Platz der Eastern Conference.
Vertrag in Anaheim neu bis 2012?
Eines steht jedoch fest: Der Dreijahresvertrag mit den Anaheim Ducks wird automatisch um ein Jahr bis 2012 verlängert, wenn Sbisa nicht mindestens 11 NHL-Partien bestreiten darf. Diese Möglichkeit besteht nur noch theoretisch; dann nämlich, wenn Lethbridge die Saison vor Anaheim beendet und die Ducks Sbisa für die Playoffs befördern würden.
(mah)







