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Sébastien Loeb im letzten Rennen der Saison in Wales.
Nach dem knappen Triumph über den Finnen Hirvonen (WM-Endstand: 93:92), fehlt dem 35-jährigen Elsässer nur noch ein Titel zum Rekord des Rheinländers Michael Schumacher, der in der Formel 1 siebenmal Champion war. Sechs WM-Kronen in Folge, wie Loeb sie seit 2004 sammelte, schaffte allerdings nicht einmal Schumacher.
«Das war einfach irre»
«Dieser sechste Titel ist sicher einer der schönsten. Der Kampf mit Mikko war einfach irre» sagte Loeb, der zum zweiten Mal nach 2008 in den walisischen Wäldern siegte: «Es war eine unglaubliche Saison. Erst der gute Start, dann sah es zur Halbzeit aus, als sei alles verloren und dann noch dieses Ende.»
Faszinierender Kampf bis zuletzt
Hirvonen, der mit einem Punkt Vorsprung zum Saisonfinale gekommen war, hatte Loeb einen faszinierenden Kampf geliefert. Zwar war der Franzose von Beginn an vorn, doch Hirvonen gab auch bei 30 Sekunden Rückstand zu Beginn der Schlussetappe nicht auf. Nach zwei Bestzeiten am Sonntagmorgen löste sich aber nach einer harten Landung an einer Sprungkuppe die Motorhaube an seinem Auto. Der Finne musste die Abdeckung abreissen, verlor dadurch rund eine Minute und letztlich das Duell um den Titel.
(si/fel)







