
"Natürlich hätten die Dinge für mich in den beiden letzten Rennen besser laufen können. Andererseits liege ich nur 10 Punkte hinter dem Weltmeisterschafts-Führenden und das bei noch 10 Rennen, also maximal 100 zu gewinnenden Punkten'', sagt Lewis Hamilton.
Noch keine Liebe zu Silverstone...
Am Saisonziel WM-Titel hat sich für den McLaren-Mercedes-Piloten nichts geändert. "Ich tue alles dafür, körperlich austrainiert und mental stark genug zu sein, um bis zum Schluss um den Titel kämpfen zu können", kündigte er an.
2007 war Hamilton als Spitzenreiter zum Grand Prix von Grossbritannien gereist, hatte als Renn-Dritter die grosse Hoffnung der Fans auf den ersten Sieg eines Lokalmatadors im Home of British Motor Racing seit David Coulthards Triumph 2000 aber nicht erfüllen können. In diesem Jahr liegt Hamilton als WM-Vierter vor dem neunten von 18 Saisonrennen mit 38 Punkten zehn Zähler hinter Spitzenreiter Felipe Massa.
Hamilton geht gelassen mit Druck um
Nach seinem Auffahrunfall in der Boxengasse in Montreal und Platz zehn bei der französischen Landpartie in Magny-Cours hatte der in seinem fulminanten Premierenjahr noch gefeierte Vize-Weltmeister einiges an Häme von den britischen Medien einstecken müssen. Hamilton bemüht sich, gelassen mit dem Druck umzugehen. "Grossbritannien hat in der Formel 1 schon lange Zeit keinen Fahrer mehr gehabt, der aussichtsreich um den Titel kämpft", sagte er.
Da sei es nur allzu verständlich, "dass ich in ihrem Blickpunkt stehe und alle so viel wie möglich über mich schreiben wollen, und zwar extrem positiv, wenn ich meine Sache gut, und sehr negativ, wenn ich Fehler mache."
"Ich werde alles geben, um die Fans glücklich zu machen"
Unterstützung in schwierigen Zeiten findet er in seinem Rennstall. Vor allem mit Teamchef Ron Dennis, Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug und McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh verbinde ihn eine enge persönliche Beziehung. "Jeder von den dreien kennt die Höhen und Tiefen im Motorsport und weiss, wie damit umzugehen ist", meinte Hamilton.
Silverstone ist für ihn aber nicht nur wegen der WM-Konstellation ein wichtiges Rennen. Seit Wochen ist der Traditionskurs vom ersten Training am Freitag bis zum Rennen am Sonntag ausverkauft. Rund 240.000 Menschen werden vor allem kommen, um Hamilton anzufeuern.
"Das wird ein grossartiges Erlebnis, alle ihre Fahnen und Spruchbänder zu sehen. Ich werde alles geben, um die Fans glücklich zu machen. Mit einem Sieg in Silverstone würde ein Traum wahr werden", sagte der McLaren-Chefpilot, der bis zu seinem Umzug in die Schweiz nur 100 Kilometer entfernt im Ort Stevenage lebte.
Werbung
Live-Ticker
|
|||
| Konferenz | 14:30![]() |
||
|
|||
| Biel - Zug | 19:45![]() |
||
| Davos - Ambri | 19:45![]() |
||
| Kloten - Tigers | 19:45![]() |
||
| Lugano - Lakers | 19:45![]() |
||
| Fribourg - Servette | 20:15![]() |
||
Bildergalerien
Briatores Schönheit
No Girls - No F1
Dramatisches Finale in Brasilien
Dramatik pur in Brasilien
GP do Brasil
Hamilton gewinnt in China
Chinesische Schriftzeichen
Reizendes Chaos in Japan









