
Sébastien Buemi fuhr bei seinem zweiten Testtag in Barcelona mit dem Toro Rosso die viertbeste Rundenzeit. Auf Sebastian Vettel, der mit seinem Red Bull am schnellsten war, verlor der Waadtländer 0,472 Sekunden.
Buemi war der langsamste der drei für Toro Rosso im Einsatz stehenden Piloten. Takuma Sato und Sébastien Bourdais, die beide auch noch um ein Cockpit für die nächste Saison kämpfen, belegten am Dienstag die Plätze zwei und drei.
Für BMW-Sauber ging es nicht in erster Linie um schnelle Runden, sondern um die Entwicklung des nächstjährigen Autos. Die Piloten Robert Kubica (6.) und Nick Heidfeld (14.) richteten ihren Fokus am Dienstag auf die Slicks, die glatten Reifen, die ab nächster Saison wieder zum Einsatz kommen.
Christian Klien, der am Montag für BMW-Sauber getestet hatte, äusserte sich zwiespältig zum neuen Auto. Der Österreicher nannte es gegenüber "autosport.com" scherzhaft, das "hässlichste Formel-1-Auto, das ich je gesehen habe". Das Fahrzeug, ein Übergangsmodell, das bereits verschiedende Änderungen im Hinblick auf die kommende Saison beinhaltet, besitzt einen gewaltigen Frontflügel und ein schmales und hohes Heck. "Es fährt sich aber gut", ergänzte Klien, der heute Mittwoch (zusammen mit Heidfeld) wieder testet.
Barcelona. Circuit de Catalunya. Formel-1-Testfahrten. 2. Tag: 1. Sebastian Vettel (De), Red Bull, 1:19,751 (70 Runden). 2. Takuma Sato (Jap), Toro Rosso, 1:20,017 (79). 3. Sébastien Bourdais (Fr), Toro Rosso, 1:20,034 (48). 4. Sébastien Buemi (Sz), Toro Rosso, 1:20,223 (99). 5. Gary Paffett (Gb), McLaren-Mercedes, 1:21,340 (70). 6. Robert Kubica (Pol), BMW-Sauber, 1:21,521 (76). Ferner: 14. Nick Heidfeld (De), BMW-Sauber, 1:22,945 (81). (Si/ospi)
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