Constantin schaltet Bundesgericht ein
Sions Präsident Christian Constantin akzeptiert den Schuldspruch des Luzerner Obergerichts erwartungsgemäss nicht und wird den Fall vors Bundesgericht tragen. "CC" griff vor vier Jahren in Kriens einen Schiedsrichter im Kabinengang tätlich an und wurde wegen Körperverletzung verurteilt. Der Architekt aus Martigny stellte in einem Interview mit der Tageszeitung "Le Temps" das Verfahren gegen ihn in Frage. Das Gericht habe Belastungszeugen angehört, ihm aber sei das Aufgebot von Entlastungszeugen untersagt worden, klagte Constantin. Deshalb sei der Richterspruch aufzuheben.