Beck von Stuttgart nach Hoffenheim
Beck von Stuttgart nach Hoffenheim
Andreas Beck sieht in Hoffenheim bessere Entwicklungsmöglichkeiten als in Stuttgart. (imago)

Das Tauziehen um Andreas Beck ist beendet. Der 16-malige U-21-Nationalspieler wechselt vom VfB Stuttgart zur TSG 1899 Hoffenheim. Über die finanziellen Modalitäten des Transfers bewahrten beide Vereine Stillschweigen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge lässt sich der Aufsteiger den Deal aber rund drei Millionen Euro Ablöse kosten.

Der 21-Jährige ist damit der erste Neuzugang der Hoffenheimer für die Bundesliga-Premieren-Saison. Nach wochenlangem Ringen teilte der Verein mit, dass Beck einen bis zum 30. Juni 2012 datierten Vertrag unterschrieben habe. Schon seit geraumer Zeit stand der Deutsch-Russe auf der Wunschliste des Aufsteigers.

1899 sucht deutsche Talente

"Trotz seiner erst 21 Jahre ist er ein Spieler mit Erstliga-Erfahrung, die für unser junges Team wichtig ist", sagte Hoffenheims Manager Jan Schindelmeiser, der sein ursprüngliches Angebot an den VfB in dieser Woche noch einmal erheblich aufgestockt haben dürfte. Denn Beck passt perfekt in Hoffenheims Anforderungsprofil.

Nachdem im Vorjahr 20 Millionen Euro in Profis aus Afrika, Brasilien und Schweden investiert worden waren, will sich der von Milliardär Dietmar Hopp geförderte Verein nun vor allem mit deutschen Spieler verstärken. Bis zum Saisonstart Mitte August sollen maximal vier Neue geholt werden. Zwei Abwehrspieler und ein Torjäger werden nun noch gesucht.

Für den VfB Stuttgart absolvierte Beck, der seit 2000 bei den Schwaben ausgebildet worden war, insgesamt 27 Bundesliga-Partien, in denen ihm ein Tor gelang. 2007 wurde der Blondschopf mit dem VfB deutscher Meister, was ihm zuvor bereits mit der U17 und U19 gelungen war. Sein Vertrag lief noch bis 2010.

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