Chelsea mit Respekt vor Transsylvanien-Reise
Chelsea mit Respekt vor Transsylvanien-Reise
Cluj - im Bild der argentinische Mittelfeldspieler Juan Culio - hat sich bei den Gegnern mit dem 2:1-Sieg gegen die Roma Respekt verschafft.  (Getty)

Cluj ist vor zwei Wochen mit einem 2:1-Sieg bei der AS Roma in seine erste Champions-League-Saison gestartet und hat sich bereits Respekt verschafft. Vor dem heutigen Spiel in Rumänien warnt Chelsea-Coach Scolari seine Stars davor, Cluy zu unterschätzen.

Das Starensemble von Chelsea nimmt die Reise nach Transsylvanien nicht auf die leichte Schulter. Sie hätten grossen Respekt. Jede Mannschaft, die in Rom gewinne, sei gefährlich. Darauf müsse er keinen seiner Spieler hinweisen aufmerksam machen, so Coach Luiz Felipe Scolari. Der Brasilianer kennt einige Spieler des rumänischen Meisters aus seiner Zeit als portugiesischer Nationalcoach.

Im Umkreis von Cluj gibt man sich trotz des Exploits im Römer Olimpico zurückhaltend. Chelsea hinterliess in seinem ersten Einsatz vor zwei Wochen beim 4:0-Kantersieg gegen Bordeaux einen hervorragenden Eindruck. "Chelsea ist viermal stärker als die Roma", urteilt der ivorische Goalgetter Yssouf Koné. Die Gäste aus London haben allerdings einige Personalsorgen. Mittelfeldstratege Deco, Verteidiger Ricardo Carvalho und der einglische Internationale Joe Cole können nicht eingesetzt werden.

Im zweiten Spiel der Gruppe A steht die Roma bei seinem Gastspiel in Bordeaux bereits unter Druck. Die Italiener müssen den Sieg beim letztjährigen französischen Meisterschaftszweiten ohne Captain Francesco Totti anstreben. Zudem fallen mit Juan, Marco Cassetti, Max Tonetto und David Pizarro vier weitere Spieler aus.

Einen perfekten Start in den Europacup erwischte vor zwei Wochen auch Chelseas Ligarivale Liverpool mit dem 2:1 in Marseille. Der englische Rekordmeister blickt vor seinem Heimspiel gegen Eindhoven auf den besten Saisonstart seit 12 Jahren zurück. Und am letzten Wochenende zeigte der bis anhin noch nicht überragende spanische Europameister Fernando Torres ansteigende Form.

Auf den FC Barcelona wartet eine schwere Aufgabe bei Schachtjor Donezk, das beim 2:1 in Basel einen guten Eindruck hinterliess. Als erster Spieler des FC Barcelona bestreitet Xavi heute in der Ukraine wahrscheinlich seine 100. Europacup-Partie. Barça hat in Donezk zwar noch nie gewonnen, aber dennoch gute Erinnerungen an die Stadt: 1978 war Donezk der erste Gegner auf dem Weg zum Gewinn des Europacups der Cupsieger und vor vier Jahren gab Lionel Messi bei Schachtjor sein Champions-League-Debüt.

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