
Seit 2000 ist Ivan Ergic beim FC Basel engagiert. Nun will er sich nicht drängen lassen, den Vertrag beim Meister zu verlängern -- auch nicht von Christian Gross. "Für mich ist es aber denkbar, dass ich bleibe."
Von Gross´ Vorstoss im TV-Interview in der SF-Sendung "Sportpanorama", der Verein müsse die offenen Personalfragen so rasch wie möglich klären, liess sich Ergic nicht beeindrucken. "Ich habe ja noch einen Vertrag bis Ende Saison." Es bestehe kein Grund zur Hektik, so Ergic: "Ich habe Zeit und lasse es offen."
"Es hat keinen Einfluss auf meine Leistungen"
Der im nächsten Sommer auslaufende Vertrag habe absolut keinen Einfluss auf seine Leistungen, betonte Ergic. Er brauche auch keinen Poker. "Wir waren uns früher immer sofort einig. Ich sehe da eigentlich kein Problem."
Mit Bernhard Heusler hat er sich bereits unterhalten. Der FCB-Vize-Präsident bestätigt die offenen Gespräche mit Ergic: "Es gibt kein Taktieren und keine Hintergedanken. Dazu kennen wir uns zu gut und ist das Verhältnis zwischen dem FCB und dem Spieler zu sehr auf Vertrauen aufgebaut."
Der frühere FCB-Captain mag die sportliche Lage nicht allzu sehr dramatisieren. Eher sorgt er sich um seine eigene Gesundheit. Der verletzte Fussknöchel schwillt nach einer Belastung immer wieder an. Deshalb verzichtete er auf das Aufgebot in die serbische Nationalmannschaft und wird sich in Basel erholen. (Si)
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