
Malaga, der aktuelle Tabellenneunte der Primera Division, soll sich in der letzten Saison den Aufstieg in die höchste spanische Liga erkauft haben. Dies berichtet die Zeitung "El Mundo" in ihrer Montagsausgabe.
In den spanischen Sport-Online-Portalen kann ein Mitschnitt eines Telefongesprächs zwischen dem ehemaligen Teneriffa-Spieler Jesuli und dem Präsidenten des baskischen Klubs Real Sociedad abgehört werden. "Es war mir zuwider, dieses Geld zu nehmen", sagt Jesuli im Mitschnitt zum Klubpräsidenten. "5000, 7000 Euro?", lautet dessen Anschlussfrage. "Ja, so um das herum. Es waren 6000 Euro", antwortet der heutige Spieler des FC Sevilla.
In dem Gespräch geht es konkret um die Zweitliga-Partie zwischen Teneriffa und Malaga am 15. Juni 2008, in welcher Jesuli nicht einmal zum Einsatz kam. Die Andalusier gewannen damals 2:1 dank eines Penaltys, den Teneriffa-Spieler Juanma durch ein Handspiel verschuldet hatte, was den Schluss zulässt, dass nicht nur Jesuli Geld erhalten haben könnte. Um aufzusteigen benötigte Malaga damals einen Sieg. Leidtragender dieser Situation war Real Sociedad, das die Promotion aufgrund dieses Resultats verpasste.
Nach dem Bericht von "El Mundo" ist nicht auszuschliessen, dass der spanische Verband eine Untersuchung gegen Malaga einleiten wird. (Si/pac)
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