Familie Kaymer vor Klitschko
Familie Kaymer vor Klitschko
Vladimir Klitschko peilt die Lage (Getty)

Die Dunhill Links Championsship ist in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes Turnier auf der Tour. Gespielt wird auf drei verschiedenen Plätzen in St. Andrews, der Wiege des Golfsports. Noch dazu wird jedem Profi ein Amateur an die Seite gestellt, zumeist Prominente aus Sport, Wirtschaft oder Showbiz.

Mit einem Preisgeld von 3,6 Millionen Euro ist es zudem eine der am höchsten dotierte Veranstaltungen auf der European Tour. All diese Umstände beflügelten Martin Kaymer zu einer grandiosen 65er Auftaktrunde, die ihm vorerst den dritten Rang bescherte.

Der deutsche Jungstar war gemeinsam mit seinem Bruder Philip unterwegs auf dem Kurs von Kingsbarns. Als Caddie war Vater Horst im Einsatz. Acht Birdies und ein Bogey standen am Ende des Tages für Martin Kaymer zu Buche. Einziges Ärgernis war sein Ergebnis auf der letzten Bahn, als er nach zwei fulminanten Abschlägen auf dem Grün landete, dann aber drei Putts benötigte, um den Ball zu versenken. Das verschenkte Birdie kostete letztlich die mögliche Führung.

Dennoch war die erste Runde ein guter Anfang, um seine Ziele in dieser Saison zu verwirklichen. "Ich möchte unter die ersten Fünf in der Order of Merit und unter den Top-50 in der Weltranglisten bleiben", formulierte er seine Ambitionen.

Klitschko ist gross, aber entspannt

In der Teamwertung rangiert er mit seinem Bruder ebenfalls in der Spitzengruppe und liess sogar Vladimir Klitschko hinter sich. Das ist insofern erwähnenswert, da der Box-Weltmeister gemeinsam mit Sören Hansen unterwegs war, der sich mit einer 64 die Spitzenposition bei den Profis sicherte. Der Däne teilt sich diese Ross Fisher.

Hansen war nach der Runde ganz begeistert von seinem Spielpartner. „Ich habe die Gesellschaft von Vladimir genossen. Es war eine ganz entspannte Atmosphäre. Erst dachte ich, er würde vielleicht ein paar Schläger zerlegen, wenn es mal nicht läuft, aber er ist echt ein ganz entspannter Typ. In den Ring würde ich mit ihm aber nicht steigen, denn er ist echt riesig", beschrieb Hansen seine Eindrücke auf der Turnier-Homepage.

Zufrieden sein konnte auch der zweite deutsche Starter im Feld, Marcel Siem. Der Ratinger absolvierte seine erste Runde auf dem Kurs von St. Andrews und sich sicherte sich mit 68 Schlägen einen vielversprechenden 20. Platz.

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