Dunhill Links: Kaymer bestens im Rennen
Dunhill Links: Kaymer bestens im Rennen
Martin Kaymer (getty)

Martin Kaymer darf beim Alfred Dunhill Links Championship weiter von seinem dritten Sieg in diesem Jahr träumen. Im schottischen St. Andrews benötigte er für die zweite Runde 72 Schläge (Even Par) und belegte zur Halbzeit mit insgesamt 137 Schlägen den geteilten zweiten Platz. Die Führung übernahm Markus Brier (136).

Der Österreicher holte sich den Platz an der Spitze des Leaderboards durch eine 70er-Runde, die ihn insgesamt auf -8 brachte. Ein Bogey an der Zwei hatte ihn nur kurzzeitig aus dem Konzept gebracht. An Loch sechs und sieben konterte er mit zwei Birdies. Am Ende der Runde blieb er zwei Schläge unter dem Platzstandard.

Kaymer bleibt in Verfolgerposition

Damit liegt er einen Schlag vor der Verfolgermeute platziert. Rory McIlroy, Søren Hansen, Gary Orr und Robert Karlsson liegen schlaggleich mit Martin Kaymer bei -7. Zwischendurch hatte der Deutsche auf dem Old Course sogar in Führung gelegen. Doch die letzten fünf Löcher liessen ihn noch zurückfallen.

Drei Bogeys bei fünf Löchern waren zu viel. Erst ein Birdie am letzten Loch brachte den Deutschen in Schlagdistanz. Stark war erneut das lange Spiel des Deutschen. 15 von 18 Grüns konnte er damit angreifen, allerdings haperte es etwas an der Putt-Präzision. Am dritten Tag wird sich der Deutsche nun auf dem dritten Platz in der Rotation bei der Championship in Carnoustie beweisen müssen.

Siem fällt zurück

Wie schwer es dort werden könnte, davon kann Marcel Siem ein Liedchen singen. Der verpatzte dort nach dem 20. Platz vom Vortag mit einer 81 seine Runde komplett und fiel mit insgesamt 149 Schlägen auf den geteilten 102. Platz zurück. Erst am Samstag nach der dritten Runde fällt der Cut. Erst dann entscheidet sich, wer in den Finaltag - erneut auf dem Kurs von St. Andrews - antreten darf.

Ronan Keating führt

Doch nicht nur die Professionals begeistern die Massen, auch eine Gruppe von talentierten Amateur Golfer sorgt für Schlagzeilen. Die ehemaligen Fussballstars Ruud Gullit, Roberto Donadoni, Sir Bobby Charlton messen sich ebenso wie Box-Weltmeister Wladimir Klitschko und Hollywoodstars vom Kaliber eines Hugh Grant,  Samuel L.Jackson und Luke Wilson. Dazu kommen noch die Musikstars Don Felder (The Eagles), Huey Lewis und Bon Jovi-Drummer Tico Torres.

Sie alle spielen an der Seite der Profigolfer auch in der Teamwertung. Dort zeichnete sich Sänger Ronan Keating besonders aus. An der Seite von Graeme Storm führt er mit -16 diesen Wettbewerb an. "Storm und ich haben schon einige Male zusammen gespielt. Das macht es dann natürlich einfacher. Wenn der Pro an deiner Seite jemand Fremdes ist, dann muss man sich natürlich erst einmal kennenlernen und finden. Ich kenne ihn schon gut, deshalb bin ich viel entspannter", erklärte Keating, der jetzt mit einem Schlag vor der englischen Cricket-Legende Sir Ian Botham und David Howell platziert ist. 

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