Kaymer in Madrid solide gestartet
Martin Kaymer hat noch Luft nach oben (Getty)
Martin Kaymer hat nach seiner Niederlage im Stechen der Dunhill Links Championship bei seinem nächsten Auftritt auf der European Tour in Spanien eine ordentliche erste Runde gespielt. Der 23-Jährige liegt beim Madrid Masters vorerst auf dem geteilten 34. Platz.
Er benötigte auf dem Par-71-Kurs im Club de Campo Villa in Madrid 71 Schläge und hat bei vier Schlägen Rückstand auf die drei Führenden Paul Broadhurst, Magnus Carlsson und Marcus Fraser noch alle Chancen auf eine Topplatzierung. Zumal ein Grossteil der Spitzenspieler in dieser Woche eine Pause macht.
Das liegt vor allem an der geringen Dotierung des Turniers, denn in Madrid gibt es gerade einmal eine Million Euro Preisgeld zu verteilen. Martin Kaymer hofft, sich davon einen möglichst grossen Anteil zu sichern. In St. Andrews hatte er als Saisonziel einen Platz unter den Top-Fünf der Geldrangliste formuliert. Dafür muss er als derzeit Achter noch rund 400.000 Euro aufholen.
Um dieses Ziel zu erreichen muss der deutsche Shootingstar an den kommenden Tagen vor allem seine Leistung an den Par-3-Löchern verbessern. Vier Stück gibt es davon in Madrid und bei dreien musste Kaymer einen Bogey notieren. Nur gut, dass er das mit drei Birdies auf den langen Par-5-Bahnen kompensieren konnte.
Strüver ganz schwach
Von dem Ergebnis Kaymers konnte Sven Strüver derweil nur träumen. Der Hamburger erlebte einen rabenschwarzen Tag und kam mit einem Ergebnis von 79 Schlägen ins Clubhaus. Als Drittletzter hat er nur noch geringe Chancen, den Cut zu überstehen.
Im Kampf um die Spielgenehmigung würde das vorzeitige Aus einen herben Rückschlag bedeuten. Strüver liegt in der Geldrangliste mit 96.000 Euro Einnahmen nur auf Rang 162, müsste aber für die direkte Qualifikation in den restlichen drei Turnieren auf Platz 115 vorrücken.
Problem dabei ist nur, dass Strüver in Madrid unbedingt ein gutes Ergebnis braucht, um sich überhaupt einen Startplatz in der kommenden Woche beim Portugal Masters zu sichern. Davon ist er jedoch Meilenweit entfernt und somit droht dem Routinier am Ende der Saison abermals der harte Gang in die Qualifying School.