Hong Kong: Fisher führt Spitzenquartett an
Hong Kong: Fisher führt Spitzenquartett an
Oliver Fisher auf dem Weg zum Sieg? (getty)

Oliver Fisher träumt von seinem ersten Sieg auf der European Tour. Zur Halbzeit der UBS Hong Kong Open liegt der Engländer mit drei weiteren Kollegen an der Spitze des Leaderboards.

"Das ist klasse. Ich habe sehr solide gespielt und bin nun in einer guten Position für das Wochenende", erklärte der 20-Jährige nach seiner 65er-Runde, die ihn auf insgesamt -8 brachte. Mit drei Schlägen Rückstand war er am Morgen auf den Kurs gegangen und startete gleich stark in die Runde.

Birdies an der zwei, vier und sechs und zwei weitere ohne Bogey brachten ich nach vorne, wo er schlaggleich neben Landsmann Oliver Wilson, Louis Oosthuizen (Südafrika) und Chawalit Plaphol aus Thailand platziert ist.

Monty in aussichtsreicher Verfolgerposition

Die beste Runde des Turniers gelang Oosthuizen, der mit einer 62 ins Clubhaus kam - sein niedrigstes Resultat auf der Tour bisher. "Ich spiele eigentlich schon seit sieben Monaten gut, aber es fehlte immer so ein kleines bisschen", erklärte er hinterher.

In günstiger Verfolgerposition liegt Colin Montgomerie (-7) in einer Gruppe von fünf Spielern mit je einem Schlag Rückstand. Der Schotte rechnet sich noch gute Chancen aus, seinen zweiten Erfolg in Hong Kong einzufahren. "Ich fühle mich hier einfach wohl", erklärte Monty. "2005 hatte ich hier schon gewonnen. Mir gefällt die Stadt und ich fühle mich hier sicher. Es ist schon erstaunlich, zu was für Leistungen man fähig ist, wenn man an einem Ort spielt, den man mag."

Langer auf dem Sprung

Bernhard Langer machte einen grossen Satz nach vorne. Als geteilter 32. war der Anhausener auf die Runde gegangen, als geteilter 15. durfte er sich am Abend in die weichen Sessel des Hong Kong Golfclubs fallen lassen. Vier Schläge Rückstand weist Langer nach einer 67er-Runde mit fünf Birdies, aber leider auch zwei Bogeys, auf die Spitze auf.

Landsmann Marcel Siem darf dagegen die Koffer packen. Der Ratinger scheiterte deutlich am Cut. Zwar zeigte er sich mit 71 Schlägen gegenüber dem Vortag (74) leicht verbessert, doch fehlten letztlich deutliche fünf Schläge, um die Spielberechtigung für die Abschlusstage zu ergattern. Siem befindet sich allerdings in guter Gesellschaft, denn auch Altmeister Nick Faldo gehört zum Club derer, die am Cut scheiterten.

Malte Asmus

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