
Oliver Wilson darf weiter von seinem ersten Titel auf einer European Tour träumen. Der 28-jährige Engländer legte nach zwei 66er Runden am dritten Tag eine 65 aufs Parkett und führt das Leaderboard mit -13 an. Beeindruckend war die Leistung von Bernhard Langer, der mit einer 63 auf Rang drei vorrückte.
Dabei spielte Wilson mit einer gnadenlosen Konstanz, die Oliver Fisher und Louis Oosthuizen nicht mitgehen konnten. Alle drei Spieler lagen nach der zweiten Runde noch gleichauf, doch Fisher fiel mit einer 73 genauso auf den geteilten 25. Rang zurück wie auch Oosthuizen.
"Ich bin wirklich glücklich mit meinem heutigen Spiel. Und wie ich immer sage, wenn ich oben dran bleibe, dann klappt es auch irgendwann mal. Und dazu lerne ich immer mehr, wenn ich oben mitspiele. Wichtig ist, dass ich morgen nicht daran denke, dass ich gewinnen kann. Denn es ist ziemlich eng an der Spitze. Ich habe nicht ganz genau hingesehen, aber einige Spieler sind mit ziemlich dicht auf den Fersen", sagte Wilson.
Langer in Reichweite
Einer seiner Verfolger ist Bernhard Langer. Der 51-Jährige lag nach einer 69 und einer 67 auf dem geteilten 15. Platz, bevor er sich mit einer 63 unter die Top-3 spielte. "Es war ein wirklich merkwürdiger Tag. Aber es ist ein ziemlich gutes Gefühl, so weit oben zu stehen und dann in Schlagweite zu sein. Dafür trainiere ich ja und habe eine gute Chance, das Turnier am Sonntag zu gewinnen", so Langer, der nach vier Turniererfolgen in diesem Jahr in guter Form zu sein scheint.
Dem Rückschlag am ersten Loch mit einem Bogey folgten ein Eagle sowie sieben Birdies. "Es überrascht mich gar nicht, dass ich hier so gut spiele, weil der Platz meinen Möglichkeiten bei den Abschlägen entgegenkommt", erklärte Langer. Schon 1991 siegte er auf dem Par-70-Platz.
Neben Langer, der mit seinen 51 Jahren der älteste Spieler sein könnte, der ein Turnier auf der European Tour gewinnen könnte, überraschte Jason Hak die Golfwelt. Der erst 14-jährige Spieler aus Hongkong ist der jüngste Golfer aller Zeiten, der jemals einen Cut auf de Tour geschafft hat. Mit 213 Schlägen liegt er auf dem geteilten 61. Rang.
Mehr ausgerechnet hatte sich indes der Champions von 2005, Colin Montgomerie. Nach zwei Runden nur mit einem Schlag Rückstand ausgestattet, leistete sich der Schotte in Runde drei eine 68 und fiel auf den vierten Platz zurück.
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