
Sébastien Loeb bleibt auch nach der zweiten Etappe der Rallye Japan auf Titelkurs. Der 34 Jahre alte Franzose im Citroen C4 behauptete beim vorletzten WM-Lauf in Sapporo mit einem Rückstand von 53,5 Sekunden auf den führenden Finnen Mika Hirvonen (Ford Focus) seinen dritten Platz.
Dieser würde für den vorzeitigen Gewinn seines fünften Sieges in der Rallye-WM und eine erfolgreiche Titelverteidigung reichen. Am Sonntag stehen auf der Finaletappe noch neun Prüfungen über knapp 96 Kilometer an. Hirvonens Landsmann und Ford-Werkskollege Jari-Matti Lataval rangiert mit einem Rückstand von 15,5 Sekunden auf dem zweiten Platz.
"Heute hatte ich keinen so guten Tag. Ich habe nicht den richtigen Rhythmus gefunden", sagte Loeb im Ziel in Sapporo. Er fahre nicht um den Sieg. "Die Titelverteidigung hat absolute Priorität."
Defekte bei Solberg Brüdern
Pech hatten die norwegischen Solberg-Brüder. Auf der viertletzten Entscheidung schied der auf dem sechsten Rang liegende Henning Solberg mit Aufhängungsschaden an seinem Ford Focus aus. Eine Prüfung später erwischte es seinen Bruder Petter, der mit seinem Subaru Impreza von der Piste rutschte, dabei das rechte Hinterrad abriss und als Gesamtvierter ausfiel.
Am Samstag wurde bekannt, dass die Verletzungen des Franzosen Patrick Pivato, der tags zuvor als Beifahrer im Ford Focus des unverletzten Belgiers François Duval einen Unfall hatte, schwerer waren als zunächst vermutet. Pivato, der eine Beckenfraktur und einen Schienbeinbruch erlitten hatte, musste zweimal operiert werden. Inzwischen soll sich sein Zustand stabilisiert haben.
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