Oracle gerät unter Druck
Oracle gerät unter Druck
SChweres Wetter: Elf Herausforderer haben sich gegen Oracle zusammengeschlossen. (getty images)

America´s-Cup-Sieger Alinghi sowie elf Herausforderer haben das amerikanische Syndikat BMW Oracle aufgefordert, im Streit um die Zukunft des America´s Cup einzulenken.

Das US-Syndikat solle seine "Rechtsklage zurückziehen und dem konstruktiven und fairen Prozess" beitreten, hiess es in dem Schreiben, das von Team Germany, Desafio Espanol (Sp), Team Ayre (Sp), Shosholoza (SA), Origin (Gb), Team New Zealand, den italienischen Syndikaten Green Comm und Argo Challenge, der Victory Challenge (Sd), der French Spirit und der Carbon Challenge (Be) unterzeichnet.

Nach den Vorstellungen der zwölf Mannschaften, die sich auf Einladung der Société Nautique de Genève in der Westschweiz trafen, würde der 33. Cup 2010 stattfinden und mit kostengünstigeren Booten als zuletzt ausgetragen werden, um keines der Teams vor Finanzierungsprobleme zu stellen. Allerdings sollen die Jachten "schneller und spektakulärer" sein als in der Vergangenheit.

BMW Oracle will per Gerichtsbeschluss ein Duell gegen Alinghi erzwingen, um sich als allfälliger Sieger die Cup-Rechte zu sichern. Derzeit sind die US-Richter allerdings auf den Alinghi-Kurs umgeschwenkt, Oracle legte Rekurs ein. Das definitive Urteil der Berufungskammer des New York State Courts kann noch bis zu zwölf Monate auf sich warten lassen. Eine Austragung im Jahr 2010 wäre dann fast unmöglich.

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