
Für den Schweizer Dominique Wavre stand der Start zur Weltumsegelung Vendée Globe unter einem schlechten Stern. Wegen Elektronik-Problemen will er nochmals in des Ausgangshafen in Les Sables d´Olonne (Fr) zurückkehren.
Obwohl in der Nonstop-Regatta weder Land betreten noch Hilfe von aussen in Anspruch genommen werden darf, verstösst eine Rückkehr in den Ausgangshafen nicht gegen das Reglement. Die Starttor bliebt während zehn Tagen offen. Ob Wavre seine Ambitionen auf einen Podestplatz bereits begraben muss, lässt sich bei einer geschätzten Renndauer von über 80 Tagen noch nicht beurteilen.
Gestern Sonntag um 13.02 Uhr war in Les Sables d´Olonne an der Atlantikküste der Start zur 6. Vendée Globe erfolgt. Der Genfer Wavre, der Waadtländer Bernard Stamm, 26 weitere Skipper und zwei Skipperinnen machten sich auf die einsame Reise um die Welt.
Die Bedingungen waren wenig freundlich: Regen, schlechte Sicht, Windgeschwindigkeiten von rund 15 Knoten und bis zu 3 m hohe Wellen. Der Sieger der härtesten Regatta der Welt wird Ende Januar oder Anfang Februar in Les Sables d´Olonne erwartet. (Si/ospi)
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