
Bernard Stamm dürfte in der Nacht zum Donnerstag mit einer Verspätung von dreieinhalb Tagen zur 6. Vendée Globe gestartet sein.
Das Boot des Waadtländers ist wieder funktionstüchtig. Der Schweizer war am Sonntagabend wenige Stunden nach dem Start zur Weltumsegelung mit einem Frachter kollidert und musste für aufwändige Reparaturen in den Ausgangshafen von Les Sables d'Olonne zurückkehren. Neben dem Bugspriet wurden auch Mastverstrebungen im Bootsinnern ersetzt.
Der mit zehnstündiger Verspätung gestartete Schweizer Dominique Wavre hat sich auf Position 17 vorgearbeitet. Sein Rückstand auf eine 14-köpfige Spitzengruppe, die bloss durch 54 Seemeilen (100 km) getrennt ist, beträgt 60 Seemeilen. Wavres Chancen stehen gut, dass er den Anschluss ans Feld schaffen wird und nicht in ein anderes Windsystem gerät.
(Si)
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