
Ariella Kaeslin und Christoph Schärer sind eingeladen worden für das Weltcup-Finale der Kunstturner (ab 12. Dezember) in Madrid, Kaeslin als Teilnehmerin, Schärer vorerst als Ersatzmann.
Ariella Kaeslin steht in ihrer Spezialdisziplin Sprung, in dem sie an den Olympischen Spielen in Peking den 5. Platz belegte, im Jahres-Ranking zwar nur auf Platz 10, doch sind zwei vor ihr klassierte Turnerinnen verletzt. Die Jahresbeste Oksana Tschussowitina (De) erlitt am Swiss Cup in Zürich einen Achillessehnenriss, die drittklassierte Anna Pawlowa (Russ) am DTB-Pokal in Stuttgart einen Kreuzbandriss. Dadurch rutscht die Luzernerin ins Achter-Finalfeld nach.
Die bestklassierten acht müssen bis am 1. Dezember eine Meldebestätigung abgeben. Deshalb sind vorsorglich auch die Turner und Turnerinnen auf den Rängen 9 bis 12 eingeladen worden. Christoph Schärer liegt am Reck auf dem 9. Platz und hat eine grosse Chance, ebenfalls nachzurücken. Zurzeit ist die Teilnahme von Weltmeister Fabian Hambüchen fraglich, der an einer Fingerverletzung leidet. Für den zweimaligen Olympiateilnehmer Schärer wäre es der letzte internationale Wettkampf vor dem Abschluss seiner erfolgreichen Karriere. (Si/pac)
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