Wirbel um Comeback von Lennox Lewis
Wirbel um Comeback von Lennox Lewis
Lennox Lewis: Vom Ruhestand in den Ring zurück? (Imago)

Nach Berichten englischer Medien steht Ex-Champ Lennox Lewis offenbar vor einem Comeback. Emanuel Steward, der den mittlerweile 43-Jährigen bis zu dessen Rücktritt Ende 2003 trainiert hatte und derzeit unter anderem Wladimir Klitschko unter seinen Fittichen hat, sagte: "Ich habe gehört, dass Lennox wieder im Training sein soll. Noch glaube ich jedoch nicht an ein Comeback."

Lewis hatte Vitali Klitschko am 21. Juni 2003 in Los Angeles in einem dramatischen Fight durch Abbruch nach der sechsten Runde wegen einer schweren Cutverletzung des Ukrainers besiegt und ihm danach ein Rematch versprochen.

Der ältere der Klitschko-Brüder war am 11. Oktober in Berlin mit einem technischen K.-o.-Sieg über den nigerianischen WBC-Weltmeister Samuel Peter nach fast vier Jahren Kampfpause auf die Berufsbox-Bühne zurückgekehrt. Anschliessend hatte er Lewis aufgefordert, sein Wort zu halten.

Vitali ist bereit

"Das wäre ein weltweiter Traumkampf, den wir sofort annehmen würden", sagte Klitschko-Manager Bernd Bönte. Steward hofft ebenfalls, dass der Rückkampf zustande kommt. Eine mögliche Anfrage seines ehemaligen Schützlings, als Trainer bereitzustehen, würde er jedoch zurückweisen.

Noch im vergangenen Jahr hatte sich Lewis vehement gegen ein mögliches Comeback ausgesprochen: "Ich habe absolut keine Pläne zurückzukehren und ich weiss nicht, wie die Gerüchte anfingen. Aber ich bin ein Mann, der sein Wort hält: Ich bleibe weiter im Ruhestand." Das freilich haben schon viele behauptet und sich dann doch anders entschieden...

Wladimir: "Ich fühle mich topfit"

Derweil fühlt sich Wladimir Klitschko für seine Titelverteidigung am 13. Dezember in Mannheim gegen den Amerikaner Hasim Rahman bestens vorbereitet. "Alles läuft nach Plan, ich fühle mich topfit", sagte der Weltmeister der Verbände WBO und IBF in seinem Trainingscamp auf der spanischen Ferieninsel Mallorca. Dort bereitet sich der 32-Jährige seit Ende Oktober und noch bis zum 7. Dezember auf Rahman vor.

Steward hält den Ex-Weltmeister wegen dessen Schlaghärte für extrem gefährlich. "Gegen One-Punch-Boxer wie ihn muss man jede Sekunde höchst konzentriert sein. Das macht den Kampf so gefährlich", sagte er. Im Sparring arbeitet Klitschko intensiv am Deckungsverhalten im Rückwärtsgang und an seiner Beinarbeit.

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