Georgien gegen Olympische Spiele 2014 in Sotschi
Georgien gegen Olympische Spiele 2014 in Sotschi
Die letzten Winterspiele fanden in Turin statt. (eq images)

Georgien hat sich gegen die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi ausgesprochen. In einem Brief ans IOC forderte der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees die Verlegung der Spiele von der russischen Stadt am Schwarzen Meer.

Sotschi liege nur 40 km von Georgiens abtrünniger Region Abchasien entfernt. Dort, im Konfliktgebiet des Kaukasus, sei die Situation noch immer angespannt, heisst es im Schreiben ans IOC. Georgien und Russland hatten ihre diplomatischen Beziehungen nach dem Krieg im vergangenen August abgebrochen. Moskau anerkennt seither die Regionen Abchasien und Südossetien als unabhängige Staaten.

Russland wirft Georgien vor, keine Gelegenheit auszulassen, politische Sticheleien vorzunehmen. Man dürfe Politik und Sport nicht vermengen, liess das russische Aussenministerium verlauten. Noch 2007 hatte der georgische Präsident Michail Sakaschwili den Entscheid des IOC begrüsst, die Olympischen Spiele 2014 nach Sotschi zu vergeben. Das Ereignis könne helfen, Stabilität, Frieden und Verständigung der Völker im Kaukasus zu fördern, hatte er damals gesagt.

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