
Olympiasieger Antonio Pettigrew (USA) verliert nach seinem Dopinggeständnis drei WM-Goldmedaillen. Dies beschloss am das Council des Leichtathletik-Weltverbandes (IAAF) in Monte Carlo. Behalten darf er das WM-Gold von Tokio 1991.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte Pettigrew bei den Sommerspielen in Peking bereits das 4x400-m-Gold von Sydney 2000 aberkannt, die IAAF hatte zuvor sein Staffel-Gold der WM 2001 in Edmonton (Ka) annulliert. Nun wurden auch die 4x400-m-Siege der Amerikaner von Athen 1997 und Sevilla 1999 sowie der Weltrekord aus dem Jahr 1998 (2:54,20) aberkannt.
Pettigrew, der selbst nie positiv getestet worden war, hatte im Meineid-Prozess gegen seinen ehemaligen Trainer Trevor Graham zugegeben, ab 1997 Dopingmittel vom mexikanischen Händler Angel Heredia bezogen zu haben, darunter das Ausdauermittel Epo sowie Wachstumshormone.
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