Badminton

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Ein Badmintonschläger und Federball.
Badminton
Tennis- und Squashfans dürften überrascht sein - Badminton ist tatsächlich die schnellste Schlägersportart der Welt mit gemessenen Ballgeschwindigkeiten von über 400 km/h.
Es bedarf bei Federbällen an keinerlei High-Tech, um sie auf solch hohe Geschwindigkeiten zu bringen. Ihr einfaches Design aus einem konischen Korkprojektil, das mit Gänsefedern gespickt ist, hat sich über die Jahre kaum verändert.
Das blitzschnelle Spielgeschehen verlangt von Badminton-Spielern gute Reflexe, schnelle Reaktionszeiten, sowie eine gute Balance, Ausdauer und Beweglichkeit.
Ähnlich wie beim Tennis werden die Punkte unabhängig von der Aufschlagseite jeweils an die Gewinner eines jeden Ballwechsels vergeben. Die Spieler können Punkte erzielen, indem sie den Federball über das Netz auf den Boden des gegnerischen Spielfeldes schlagen oder durch geschickte Technik ihren Gegner dazu bringen, den Ball ins Netz oder Aus zu schlagen.
Die Spiele bestehen aus drei Sätzen zu je 21 Punkten. Ein Satz muss mit einem Vorsprung von mindestens zwei Punkten entschieden werden, und kann also bei einem unentschiedenen Spielverlauf mit einem oder keinem Punktvorsprung über 21 Punkte hinaus gehen. Spielsieger ist der Beste aus drei Sätzen. Sollte ein Satz bei 29-29 Punkten noch immer unentschieden stehen, so gewinnt der Spieler, der den nächsten Punkt erzielt.
Während Geschwindigkeit und Kraft entscheidende Elemente dieses Sportes sind, nutzen die Spieler darüber hinaus auch viele verschiedene Schlagtechniken, um ihre Gegner auszutricksen. Ein schwacher und trügerischer Drop (Stoppball) ist manchmal effektiver als der stärkste Schmetterball.
Der Sport hat seine historischen Wurzeln in alten Federball-Spielen. Seine moderne Variante ist auf das mittlere 19. Jahrhundert zurückzuführen, als Mitarbeiter der Britischen Kolonialverwaltung den Sport zu seiner heutigen Version weiterentwickelten und zunächst nach der indischen Stadt Pune (damals 'Poona') benannten.
Der Name wurde im Jahre 1873 geändert, nachdem der Sport nach Großbritannien zurückkehrte. Sein heutiger Name geht auf die Residenz des Herzogs von Beaufort, das Badminton House in Gloucestershire, zurück, in der die ersten Wettkämpfe auf britischem Boden stattfanden.
Trotz seiner langen Sportgeschichte feierte Badminton erst 1992 in Barcelona sein olympisches Debüt. Das Gemischte Doppel wurde vier Jahre später in Atlanta zu den Wettkämpfen hinzugefügt. Sportler aus Asien, und vor allem China, dominieren seitdem den internationalen Badmintonwettbewerb.
Es gibt insgesamt fünf Medaillenwettbewerbe bei den Olympischen Spielen - die jeweiligen Einzel- und Doppelturniere der Herren und Damen, sowie den Wettkampf im Gemischten Doppel.
Das Turnier beginnt mit einer Vorrunde, in der jeder Spieler einmal gegen jeden Gegner in seiner Gruppe antritt. Die besten 16 Einzelspieler, oder acht besten Spielerpaare beim Doppel kommen weiter in die K.-O.-Runden.
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- 44 %London 2012
131 Stimmen - 22 %Peking 2008
67 Stimmen - 5 %Athen 2004
16 Stimmen - 16 %Sydney 2000
48 Stimmen - 3 %Atlanta 1996
10 Stimmen - 10 %Barcelona 1992
30 Stimmen
Antworten insgesamt: 302
Umfrage nicht repräsentativ. Resultate werden regelmäßig aktualisiert.
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