Handball

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Ein Handballer bereitet seinen Wurf vor.
Handball
Das Prinzip des Handballspiels ist dem des Fußballs sehr ähnlich - mit einem offensichtlichen Unterschied.
Die Spieler benutzen ihre Hände anstelle der Füße, um den Ball zu werfen und den gegnerischen Tormann zu überlisten. Der Spielablauf ist sehr schnell und man kann in einer durchschnittlichen Partie jede Menge Tore fallen sehen.
Handball ist ein viel älterer Sport als Fußball - seine Geschichte reicht bis in das antike Griechenland zurück. In der Odyssee von Homer ist bereits die Rede von einem Spiel, das dem modernen Handball sehr ähnelt und auf der Insel der Faiaken (Korfu) gespielt wurde. In der Athener Akropolis wurde außerdem eine bemalte Marmorfliese gefunden, die einen Vorgänger des Handballspiels darstellt und auf 600 v. Chr. datiert ist.
Die Wurzeln des modernen Handballs liegen in Skandinavien und Deutschland, wo der Sport zum Ende des 19. Jahrhunderts im Freien mit 11 Spielern pro Mannschaft gespielt wurde. Diese Version des Spiels wurde auch 1936 bei den Sommerspielen in Berlin vorgestellt, jedoch nicht in das Medaillenprogramm aufgenommen.
Die Hallenvariante mit sieben Spielern pro Mannschaft wurde in Skandinavien entwickelt und der Sport erfreute sich auch bald in ganz Europa wachsender Beliebtheit. 1972 in München feierte der Sport mit einem Herrenturnier sein olympisches Debüt. Der Frauenwettbewerb ist seit 1976 Teil des Sportprogramms.
Handball ist ein schneller, körperbetonter Kontaktsport, der in Mannschaften zu je sieben Spielern gespielt wird. Die Spieler passen, werfen, fangen und dribbeln einen kleinen Lederball mit dem Ziel, Tore zu machen.
Der Sport ist sehr torintensiv - oft fallen an die 50 Tore in einem einzigen Spiel. Jedes Spiel besteht aus zwei 30-minütigen Halbzeiten, die durch eine Pause von 10 Minuten unterbrochen sind.
Der schnelle Spielverlauf, sowie die Wendigkeit, Ausdauer und Kraft, die die weltbesten Spieler an den Tag legen, machen Handball zu einem der aufregendsten Zuschauerspektakel im olympischen Programm.
Die olympischen Turniere der Männer und Frauen beginnen jeweils mit einer Vorrunde, in der die Mannschaften in zwei Gruppen zu je sechs Teams aufgeteilt werden. Die besten vier aus jeder Gruppe qualifizieren sich für die K.-O.-Runden aus denen die Medaillensieger hervorgehen.
Traditionell haben europäische Mannschaften den internationalen Wettbewerb dominiert. So gewann Frankreich zum Beispiel das olympische Herrenturnier 2008 in Peking.
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67 Stimmen - 5 %Athen 2004
16 Stimmen - 16 %Sydney 2000
48 Stimmen - 3 %Atlanta 1996
10 Stimmen - 10 %Barcelona 1992
30 Stimmen
Antworten insgesamt: 302
Umfrage nicht repräsentativ. Resultate werden regelmäßig aktualisiert.
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