
© keystone
Tanja Poutiainen.
Poutiainens Vorsprung auf die vom Publikum frenetisch angefeuerte Zettel betrug nur eine Hundertstelsekunde. Die 29-Jährige konnte damit ihren neunten Weltcupsieg feiern und wurde ihrer Reputation als Gewinnerin des letztjährigen Disziplinen-Weltcups gerecht.
Für die Italienerinnen, die nach dem 1. Lauf eine Doppelführung vorweisen konnten, verlief das Finale ärgerlich: Karbon vergab den Sieg im untersten Streckenteil und fiel auf Rang 3 zurück, Manuela Mölgg schied aus.
Suter nach Verletzung schon wieder da
Fabienne Suter konnte auf der tadellos präparierten Piste auf dem Rettenbach-Gletscher einen guten Saisonstart verbuchen. Die Zentralschweizerin fuhr wenige Wochen nach ihrer Hirnerschütterung mit zwei soliden Läufen auf den ansprechenden 12. Platz. Ihr Rückstand auf Poutiainen betrug 1,61 Sekunden.
«Nicht so schlecht»
«Ich habe nie ein solches Ergebnis erwartet», freute sich Suter nach dem Rennen. Jetzt wisse sie, woran sie sei: «Und das ist nicht so schlecht», sagte die 24-Jährige. Zum Rennen meinte Suter, die erstmals in Sölden Weltcup-Punkte holte: «Im Steilhang hat der 2. Lauf etwas stark gedreht; aber sonst hat es mir gefallen.»
Übrige Schweizerinnen gescheitert
Weniger gut lief es den vier anderen, durchwegs mit hohen Nummern gestarteten Schweizerinnen: Sie verpassten das Finale der besten 30. Andrea Dettling verfehlte die Qualifikation als 35. um eine halbe Sekunde. Fabienne Janka kam bei ihrem Weltcup-Debüt auf Rang 48.
(fel/boe)







